zum Inhalt

08.06.2016

Aktionstag von Menschen mit und ohne Behinderung war ein voller Erfolg.

Informativer Austausch und kurzweiliges Vergnügen
Schallend laut und unüberhörbar ging es am 7. Juni auf dem Kieler Asmus-Bremer-Platz her – und das ganz mit Absicht. Mit ihrem zweiten Aktionstag von und für Menschen mit und ohne Behinderung wollte sich die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte Schleswig-Holstein Gehör schaffen. Und das ist ihnen wahrlich gelungen.

Ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Mitmachaktionen, Musik und Infoständen  lockte zahlreiche Besucher auf den Asmus-Bremer-Platz. Bis in den frühen Abend hinein konnten sie z.B. beim Handicap-Parcours erfahren, wie es ist mit Einschränkungen zu leben, am Nagelbalken ihre Kraft messen, Schmuck fertigen, Fortuna am Glücksrad testen und vieles mehr.

Auf der Bühne sorgten die Bands „Vacuum“, „All under one roof“, „Fliekemas“ und die „Freesen Trummler“ – allesamt Werkstatt-Bands –  für musikalische Unterhaltung. Durch das Programm führte Anja Bublitz von der bekannten norddeutschen Band Godewind, die auch die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hatten und ebenfalls Auszüge aus ihrem aktuellen Programm zum Besten gaben.

Doch auch das Interesse an der Arbeit in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen war sehr groß. „Warum gibt es Werkstätten für Menschen mit Behinderungen überhaupt? Wer arbeitet dort? Wie wird man gefördert? Was wird produziert und angeboten und wer kann das kaufen?“ Diese und zahlreiche weitere Fragen beantworteten die „Experten in eigener Sache“ an den verschiedenen Themenständen.  Und nicht wenige Besucher waren erstaunt über die Vielfalt und Professionalität. 

Organisator Friedrich Rabe, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte S-H, der zusammen mit Sozialdezernent Gerwin Stöcken und Prof. Dr. Ulrich Hase, dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, die Veranstaltung feierlich eröffnete, freut sich über das gelungene Fest: „Unser Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen  und die öffentliche Akzeptanz der Arbeit von Menschen mit Behinderungen zu steigern. Mit dem Aktionstag ist es uns das gewiss ein Stück weit gelungen.“

zurück zur Übersicht