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06.04.2017

Ausgewöhnliche Vielfalt!

Bundestagsabgeordnete Kerstin Tack und Sönke Rix loben die Unterstützungsangebote für Menschen mit psychischen Handicaps in den Werkstätten Materialhof

Am 4.4.17 und 5.4.17 besuchten die SPD Bundestagsabgeordneten Kerstin Tack und Sönke Rix die Werkstätten Materialhof in Rendsburg und ihre Zweigstelle Kompass `98 in Eckernförde. Tack, die als  Behindertenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion schon viele Werkstätten gesehen hat, zeigte sich beeindruckt von den Angeboten der Einrichtung, die sich seit 30 Jahren auf die Förderung und Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen spezialisiert hat. „Ich habe selten eine Werkstatt gesehen, die ein so vielfältiges, gut durchdachtes und auf die Person zugeschnittenes Unterstützungsangebot für Menschen mit Behinderungen bereithält“, lobte die Politikerin.

Mit 22 Arbeitsbereichen – vom café tagespost bis hin zum Labor für Meeresbiologie - verfügen die Werkstätten Materialhof über eine große Auswahl an interessanten, arbeitsmarktnahen Tätigkeitsfeldern, in denen sich die Klienten ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend fachlich qualifizieren können. „Diese Vielfalt ist sehr wichtig, damit wir für jeden unser Klienten ein Arbeitsfeld finden, in dem Arbeit positiv erlebbar wird“, erläuterte Einrichtungsleiter Norbert Eggers.

Ein Blick auf die unterschiedlichen psychischen Vorerkrankungen macht dies deutlich: Ein Autist braucht selbstverständlich ein ganz anders Arbeitsumfeld als ein manisch depressiver Mensch. Der Fokus liegt dabei auf der individuellen Betreuung der Klienten. Je nach persönlicher Leistungsfähigkeit bieten die Werkstätten Materialhof von der Fördergruppe bis hin zum sozialpädagogisch betreuten Arbeitsplatz in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes für jeden Einzelnen angepasste Rahmenbedingungen, die auf die Erkrankung Rücksicht nehmen.

Mit großem Interesse besichtigten Tack und Rix die zahlreichen Gewerke und nahmen sich die Zeit, um mit den Klienten ins Gespräch zu kommen. Diese nutzen die Gelegenheit, den Politikern deutlich zu machen, wie wichtig ihnen ihr Arbeitsplatz in den Werkstätten Materialhof ist. Denn Arbeit bedeutet hier nicht nur Geldverdienen, sondern auch Gemeinschaft, Anerkennung und Tagesstruktur.

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